Welche Unterschiede sind bei DVI-Kabeln zu beachten?

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Das Digital Visual Interface ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten zwischen Grafikkarten und Displays. Durch die digitale Signalübertragung wird eine bessere Bildqualität als bei VGA-Schnittstellen erreicht.
Das Digital Visual Interface ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten zwischen Grafikkarten und Displays. Durch die digitale Signalübertragung wird eine bessere Bildqualität als bei VGA-Schnittstellen erreicht.
Per DVI werden ausschließlich Bilder, aber keine Audiosignale übertragen. Abhängig von der Pin-Belegung kann die Schnittstelle analoge, digitale oder sowohl analoge als auch digitale Signale übertragen. Höhere Auflösungen werden durch zusätzliche Pins im Dual-LinkVerfahren erzielt.

 

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DVI-A (analog)

 

DVI-A ist kompatibel zu VGA. Die Qualität des übertragenen Bildsignals ist mit der VGA-Schnittstelle identisch.
 > ausschließlich mit 12+5 beschalteten Kontakten
 > analoge DVI-Stecker werden aus produktionstechnischen Gründen oft mit 18+5 oder 24+5 Pins angefertigt, die dann jedoch nur teilweise beschaltet sind.

 

DVI-D (digital)

 

> Dual-Link: 24+1 Kontakte beschaltet (max. WQXGA 2560×1600)
> Single-Link: 18+1 Kontakte beschaltet (max. Full-HD 1920 x 1080)

 

DVI-I (integrated – analog und digital)

 

> Dual-Link: 24+5 Kontakte beschaltet
> Single-Link: 18+5 Kontakte beschaltet
DVI-D und DVI-I sind kompatibel zu HDMI™, jedoch nur für die Weitergabe des Videosignals.

 

Welcher HDMI™-Verteiler für welchen Zweck?

 

Als volldigitaler Ubertragungsstandard ist HDMI™ perfekt fur die verlustfreie Signalaufteilung geeignet. Technisch werden vier Geratetypen unterschieden:

 

Splitter

 

> Funktionsprinzip vergleichbar mit einer Mehrfachsteckdose
> ein HDMI™-Signal wird geklont und ohne Qualitatsverlust auf mehrere Bildschirme verteilt
> Anwendungsbeispiel: TV-Wande im Geschaft oder auf Messen

 

Switch

 

> kehrt das Funktionsprinzip des Splitters um
> nimmt mehrere Eingangssignale auf und macht sie je nach Bedarf auf einen Ausgang umschaltbar
> Anwendungsbeispiel: TVs mit zu wenig HDMI™-Buchsen fur alle Quellgerate

 

Switch/Splitter

 

> stellt wie ein Switch mehrere umschaltbare Eingangsquellen bereit und besitzt wie ein Splitter mehrere Signalausgange
> die angeschlossenen Bildschirme konnen wahlweise mit einem der Eingangssignale belegt werden
> Anwendungsbeispiel: Praktische Erleichterung fur Konferenz- oder Schulungsraume

 

Matrix

 

> erweitert das Funktionsprinzip des kombinierten Switch/Splitters
> kann ebenfalls mehrere Signale aufnehmen und mehrere Bildschirme ansteuern
> das Ausgangssignal muss aber nicht auf allen Bildschirmen dasselbe sein, sondern kann pro Ausgang beliebig kombiniert werden
> Anwendungsbeispiel: Gleichzeitig auf dem Fernseher eine Sportsendung verfolgen, wahrend auf dem Beamer die Spielekonsole lauft

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